| Ich
sehe in die Ferne und spüre Sehnsucht. Nach einer Gemeinschaft
von Menschen, die den Wahnsinn verlieren wollen. Stück für
Stück, indem sie sich selbst und die wesentlichen Dinge
wiederzufinden versuchen. Diese Gemeinschaft fand ich bisher nicht.
Aber ich suche weiter nach ihr oder nach Menschen, die ihre Visionen
in Einklang bringen und versuchen wollen, so etwas zu gründen.
Um anzufangen braucht es nichts außer kompatiblen Idealen.
Meine Einlassungen sind nicht der Stein der Weisen, sondern lediglich
Gedanken nach etlichen Erfahrungen mit alternativen
Gemeinschaftsmodellen. Für konstruktive Ideen bin ich offen. Ich
will ebenso lernen, wie meine Gedanken teilen. Bitte nehmt Kontakt mit mir auf, wenn ihr ähnliche Sehnsucht verspürt. |
![]() |
|
![]() |
Es gab die Hippies und es gibt die
Rainbowbewegung. Scheinbar sind sich die Menschen dort näher als
in den unübersichtlichen, unpersönlichen Staatsgebilden.
Aber übernehmen sie wirklich Verantwortung füreinander oder
verfolgen sie nicht doch meist ihre Eigeninteressen und sind
letztendlich auch nur Egomanen? Und sind die mehr oder weniger
funktionierenden Sozialstrukturen der modernen Gesellschaften nicht
unpersönlich und herzlos? Die Meinung, dass man sich nur mit ausreichend Startkapital auf den Weg machen kann, hindert manchen am Aufbruch.Aber wenn eine Gemeinschaft so beschaffen ist, daß nur Geld den Einstieg ermöglicht, ist das ein Casting nach den Kriterien der bestehenden Gesellschaft. Ich glaube, auch ohne finanzielles Poster kann man sich auf den Weg machen. "Um Herz und Verstand eines Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt." Khalil Gibran |
|
|
Warum sind in Gemeinschaften die Menschen oft so
kalt, schroff und unfreundlich zueinander? Wir wollen nach den
Sternen greifen und das müssen wir auch, um weiter zu kommen.
Vielleicht greifen wir oft nach den falschen Sternen. Denken
praktisch statt herzlich, wollen mit Macht etwas aus dem Boden
stampfen, uns finanziell absichern. Oder nur träumen und unsere
Steckenpferde reiten.
Wonach ich mich wirklich sehne, ist das Gefühl, ein "Wir" zu sein, eins aus vielen. Die Rückkehr zu den engen zwischenmenschlichen Bindungen und Strukturen, die durch die alten Stämme bereits weitgehend perfektioniert wurden. Das ist meiner Meinung nach die bestmögliche Art für Menschen, brauchbar miteinander zusammenzuleben. Aber die Welt irrte ab in die Dunkelheit. Auch die alternativen Gemeinschaftsmodelle scheinen mir festgefahren in der gleichen Sackgasse. Nun wünsche ich mich auf den Weg zum Licht. Wollt ihr mit mir gehen oder nehmt ihr mich mit? |
![]() |
|