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Immer wieder passiert es, daß durch Pärchenseparierungen Menschen die übergreifende Gemeinschaft zueinander verlieren. Und als die Hippies freie Liebe propagierten, lief es oft darauf hinaus, daß jemandem, der keine Lust auf Sex mit jedermann hatte, Verklemmtheit und regelrechte Schuldgefühle eingeredet wurden. Die Menschheit neigt zum Extremismus in die eine oder andere Richtung. |
| Welcher Mensch teilt schon alle Interessen eines anderen Menschen? Ein Leben ohne Individualität wäre wohl bleierne Langeweile. Aber eingesperrt in Käfige aus Alleinbesitzanspruch fühlen sich Menschen vom Partner oft unverstanden und allein. Könnte es nicht legitim sein, auf Wunsch etwas mit jedem beliebigen Menschen zu tun, wenn dieser den gleichen Wunsch hat? Es geht darum, daß sich die Begabungen, Interessen und Wünsche von Menschen variabel ergänzen und summieren können und niemand zu irgend etwas gezwungen wird, was er nicht möchte. Auch das verstehe ich unter "Eins aus Vielen". Ob jemand mit einem oder mehreren Menschen sexuell verkehrt ist die freie Entscheidung des Individuums. Die Frage ist vielmehr, ob man sich als Kleinfamilie separieren oder in liebevoller Verbundenheit mit allen Gruppenmitgliedern leben möchte. Unsere anerzogenen Wertvorstellungen machen es uns schwer. Schwer, die ersten Bäumchen zu pflanzen, nachdem die Gentilgesellschaften von der zweifelhaften Zivilisation gerodet wurden. |
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